Satzung der

Narrenzunft "Scheera Hexa Mochenwangen"

e.V.

 

A: Allgemeines

 

§1 Name und Sitz

Der Verein führt den Namen Narrenzunft „Scheera Hexa Mochenwangen“ e.V. die Zunft hat ihren Sitz in Mochenwangen und wurde am 13.03.2016 gegründet und im Vereinsregister des Amtsgerichts Ulm am 05.04.2016 unter der VR 720788 eingetragen und geführt.

 

§ 2 Zweck

2.1       Die Narrenzunft will die Fasnet fördern und pflegen und dabei Originalmasken und -häser in

ihrem ursprünglichen Charakter und originellen Wesen verwenden und erhalten. Der Zunft obliegt auch die Planung und Durchführung entsprechender Fasnetsveranstaltungen. Weiter wird angestrebt, einen namhaften Beitrag zur Gestaltung des kulturellen Lebens in der Gemeinde Mochenwangen und seiner näheren Umgebung in harmonischer Zusammenarbeit mit anderen ortsansässigen Vereinen und benachbarten Narrenzünften zu erreichen. Die Masken und Kostüme sind in § 23 Zulassung  dargestellt; der § 24 Maskenordnung regelt die Richtlinien für die Hästräger.

2.2.      Die Narrenzunft verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des

Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke der Abgabenordnung". Die Narrenzunft ist selbstlos tätig; sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.

Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Narrenzunft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

Vereinsämter werden grundsätzlich ehrenamtlich ausgeübt. Der Zunftrat/Vorstand kann aber bei Bedarf eine Vergütung nach Maßgabe einer Aufwandsentschädigung im Sinne /Vorstand des § 3 Nr. 26a EStG beschließen.

 

§ 3 Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

B. Mitgliedschaft

 

§ 4 Erwerb

1.  Mitglied kann jede natürliche Person werden.

2.  Der Verein besteht aus aktiven und passiven Mitgliedern.

     Mitglied in der Narrenzunft "Scheera Hexa Mochenwangen" e.V kann nur werden wer:

  • Volljährig ist oder ein Volljähriges Mitglied als Aufsichtsperson hat (ist dies nicht Mutter oder Vater wird nach einer schriftlichen Zustimmung der Eltern verlangt)

  • Über eine private Haftpflichtversicherung verfügt.

3. Über den bei einem Zunftratsmitglied schriftlich zu stellenden Aufnahmeantrag –auch über eventuelle Ausnahmen- entscheidet der Zunftrat/Vorstand mit Zweidrittelmehrheit.

4.  Ablehnungen müssen nicht begründet werden.

5.  Entscheidungen über die Aufnahme werden bis spätestens zum 11.11. des jeweiligen Jahres getroffen.

 

§ 5 Beiträge und Gebühren

Es sind Mitgliedsbeiträge zu leisten. Die Höhe der Mitgliedsbeiträge wird von der Zunftversammlung, ohne dass es einer Satzungsänderung bedarf, bestimmt und Näheres wird in der Beitragsordnung geregelt.

 

§ 6 Zunftkasse

Die Zunftkasse wird vom Kassierer auf Weisung des Zunftrates/Vorstandes verwaltet.

 

 

§ 7 Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft in der Narrenzunft endet durch:

  1. Tod des Mitgliedes

  2. Freiwilliger Austritt (Kündigung der Mitgliedschaft)

  3. Ausschluss nach § 8

  4. Auflösung der Narrenzunft nach § 11

Kündigung der Mitgliedschaft: Jedes Mitglied kann zum Ende des Geschäftsjahres seine Mitgliedschaft schriftlich kündigen. Letzter Kündigungstermin ist der 11.11. des jeweiligen Kalenderjahres. Die Kündigung hat in Schriftform mit originaler Unterschrift zu erfolgen. Vorstandsmitglieder können ihr Amt jeder Zeit niederlegen, jedoch nur in Schriftform und ebenfalls mit originaler Unterschrift.

 

§ 8 Ausschluss

Zunftmitglieder können nach Anhörung durch einen Zweidrittelmehrheitsbeschluss aller Zunftratsmitglieder ausgeschlossen werden bei

a.         groben oder wiederholten Verstößen gegen die Satzung oder der Organe der Narrenzunft,

b.         unehrenhaftem Verhalten und Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte,

c.         Nichtleistung fälliger Beitragszahlungen trotz Mahnung nach einjähriger Frist,

d.         Sonstigem wichtigen Grund.

Bei Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte ist keine Anhörung durch den Zunftrat/Vorstand notwendig. Gegen einen vom Zunftrat/Vorstand ausgesprochenen Ausschluss ist, soweit gesetzlich zulässig, der Rechtsweg ausgeschlossen. Der Ausschlussbeschluss ist dem Mitglied schriftlich mitzuteilen.

 

§ 9 Pflichten der Mitglieder

Für die Mitglieder sind diese Satzung und die Ordnungen der Narrenzunft sowie Beschlüsse der Organe der Narrenzunft verbindlich. Die Mitglieder sind verpflichtet, die Zunftinteressen zu fördern und alles zu unterlassen, was dem Ansehen und dem Zweck der Narrenzunft entgegensteht.

Die Mitglieder unterstützen die Bestrebungen der Zunft zur Erreichung des in § 2 festgelegten Zwecks nach besten Kräften. Die aktiven Mitglieder im Besonderen dadurch, dass sie sich im Häs und unter der Maske einwandfrei benehmen. Im Übrigen gilt der § 24 dieser Satzung.

Die Mitglieder sind verpflichtet, zunfteigenes Vermögen schonend zu behandeln; jede mutwillige Beschädigung muss vom Schädiger in voller Höhe ersetzt werden.

 

§ 10 Rechte der Mitglieder

Alle Mitglieder haben das Recht, an Veranstaltungen der Narrenzunft teilzunehmen, sofern keine Beschränkungen durch den Zunftrat/Vorstand ausgesprochen werden.

Jedes über 16 Jahre alte Mitglied ist berechtigt an der Willensbildung in der Narrenzunft durch Ausübung eines Antrags-, Diskussions- und Stimmrechtes an den Zunftratssitzungen und an der Zunftversammlung teilzunehmen.

 

§ 11 Auflösung der Narrenzunft

Die Auflösung der Narrenzunft kann nur in einer Zunftversammlung beschlossen werden, bei deren Einberufung die Beschlussfassung über die Vereinsauflösung den Mitgliedern angekündigt ist.

Für den Fall der Auflösung bestellt die Zunftversammlung zwei Liquidatoren, die die Geschäfte der Narrenzunft abzuwickeln haben.

Bei Auflösung oder Aufhebung der Narrenzunft oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen der Narrenzunft an die Gemeinde Wolpertswende, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.

 

C. Organe der Narrenzunft

 

§ 12 Organe

Zunftorgane sind           

a. die Zunftversammlung

b. der Zunftrat/Vorstand

c. der Zunftmeister

Die Haftung der Mitglieder der Organe, der besonderen Vertreter oder der mit der Vertretung beauftragten Vereinsmitglieder wird auf Vorsatz beschränkt. Werden diese Personen von Dritten zur Haftung herangezogen, ohne dass Vorsatz vorliegt, so haben diese gegen die Narrenzunft einen Anspruch auf Ersatz Ihrer Aufwendungen zur Abwehr der Ansprüche sowie auf Freistellung von Ansprüchen Dritter.

 

 

 

§ 13 Zunftversammlung

Alle Zunftmitglieder sind zur Teilnahme an der Zunftversammlung berechtigt. Sie tritt alljährlich bis spätestens zum Ende Mai an einem vom Zunftrat/Vorstand zu bestimmenden Ort und Termin zusammen.

Die Einberufung ist mindestens 14 Tage vorher, per Post unter Angabe der Tagesordnung bekanntzugeben. Anträge zur Zunftversammlung müssen mindestens 3 Tage vor der Zunftversammlung beim Zunftmeister unter Angabe des Zweckes oder Grundes schriftlich vorliegen.

Die Beschlussfassung geschieht durch einfache Mehrheit der anwesenden wahlberechtigten Mitglieder, Beschlüsse über Satzungsänderungen erfordern die Zweidrittelmehrheit der anwesenden wahlberechtigten Zunftmitglieder.

Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt. Über die Form der Abstimmung entscheidet jeweils die Zunftversammlung. Bei Beschlussfassungen, bei denen Belange der Zunft denen von Zunftmitgliedern gegenüberstehen, können diese nicht teilnehmen.

Eine außerordentliche Zunftversammlung muss einberufen werden, wenn ein Viertel der stimmberechtigten Zunftmitglieder dies beim Zunftmeister schriftlich unter Angabe von Gründen und des Zweckes verlangen. Im Übrigen gilt die Geschäftsordnung.

 

§ 14 Zunftrat/Vorstand

1.         Der Zunftrat/Vorstand wird von der Zunftversammlung gewählt und besteht aus:

a.         Zunftmeister

b.         Stellvertretenden Zunftmeister

c.         Schriftführer

d.         Kassierer

e.         Masken- und Häswart

 f.          Zwei Kassenprüfer

2.         Der Zunftrat/Vorstand wird im zweijährigen Turnus gewählt.

 

§ 15 Der Zunftmeister

1.         Der Zunftmeister ist Vorstand der Narrenzunft und Vorsitzender der Zunftversammlung. Seine Bestellung kann durch die Zunftversammlung widerrufen werden, wenn ein wichtiger Grund vorliegt, insbesondere grobe Pflichtverletzung oder Unfähigkeit zur ordnungsgemäßen Geschäftsführung.

 

2.         Er führt den Vorsitz in der Zunftversammlung und im Zunftrat und ruft diesen im Bedarfsfall ein. Er muss ihn einberufen, wenn mehr als die Hälfte der Zunfträte dies schriftlich unter Angabe des Verhandlungsgegenstandes bei Ihm beantragen. Scheiden der Zunftmeister und sein Stellvertreter vor Bestellung Ihrer Nachfolger aus, so hat das älteste Zunftratsmitglied eine außerordentliche Zunftversammlung zur Wahl entsprechender Ersatzleute einzuberufen.

 

3.         Dem Zunftmeister sind folgende Aufgaben übertragen:

a.         Die Zusammenkunft und die Sitzungen des Zunftrates (mind. 4 Sitzungen)

             vorzubereiten.

b.         Tagesordnungen für die Zunftversammlung und die Sitzungen des Zunftrates vorzubereiten.

c.         Die Mitglieder und Zunfträte unter Mitteilung der Tagesordnung zu Versammlungen und Sitzungen                   einzuladen.

d.         Abgabe von Rechenschaftsberichten an die Zunftversammlung und den Zunftrat.
            Über dringende und notwendige Ausgaben kann der Zunftmeister frei verfügen.

            Ausgaben, die € 500,00 übersteigen sind bei der nachfolgenden Zunftratssitzung zu erläutern.

 

§ 16 Gesetzlicher Vertreter

Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB besteht aus dem Zunftmeister und dem stellvertretenden Zunftmeister. Der Zunftmeister oder der stellvertretende Zunftmeister vertreten die Narrenzunft in gerichtlichen und außergerichtlichen Angelegenheiten, je einzelvertretungsberechtigt.

 

§ 17 Stellvertretender Zunftmeister

Der stellvertretende Zunftmeister vertritt den Zunftmeister in all seinen Aufgaben. Der Zunftmeister und sein Stellvertreter bilden ein Leistungsteam. Der Stellvertreter organisiert und plant in Absprache mit dem Zunftmeister. Der stellvertretende Zunftmeister ist zur Vertretung der Narrenzunft nur dann berechtigt, wenn der Zunftmeister verhindert ist. Dies gilt nur im Innenverhältnis.

 

§ 18 Schriftführer

1.         Der Schriftführer bereitet die Anwesenheitsliste vor, in der sich alle Versammlungs- und                                         Sitzungsteilnehmer eigenhändig einzutragen haben.

2.         Er fertigt über jede Versammlung, Sitzung und Verhandlung ein Niederschrift (Wortlaut der                                Beschlüsse und Abstimmungsergebnisse). Die Niederschrift ist vom Schriftführer und Zunftmeister zu                unterzeichnen.

3.         Sitzungsprotokolle müssen den Zunftmitgliedern auf Wunsch einsehbar gemacht werden.

4.         Abschriften der Protokolle sind den Zunfträten zuzustellen.

5.         Der Schriftführer führt die Narrenchronik

 

§ 19 Kassierer

Die Kasse und das Vermögen der Narrenzunft "Scheera Hexa Mochenwangen"e.V werden durch den Kassierer verwaltet und stehen unter der Aufsicht des Zunftmeisters.

Über Zunftvermögen kann nur der Zunftmeister unter Mitwirkung des Kassierers und mit Zustimmung des Zunftrats verfügen -gilt nur im Innenverhältnis-.

 

§ 20 Masken- und Häswart

Dieser ist für alle Originalmasken und für die Zunfthäser verantwortlich. Ihm unterliegen weiterhin verantwortlich

a.         die Neuzulassung von Originalmasken

b.         die Prüfung neuer Originalmasken und Häser

c.         die Abhaltung von Maskenversammlungen (Belehrungen)

d.         die Verwaltung und Lagerung zunfteigener Häser. Neuzugänge von Originalmasken sind von Ihm                     aufzunehmen. Die Genehmigung zur Fertigung von Masken muss schriftlich niedergelegt werden.                       Originalmasken dürfen nur mit einer solchen Genehmigung hergestellt werden.

            Nach Fertigstellung muss die Maske und das Häs dem Masken- und Häswart zur Zulassung vorgelegt                werden. Ohne vorherige Aufnahme der Originalmasken und Häser darf kein Maskenbändel                                ausgegeben werden.

e.         die Betreuung der Sachwerte der Zunft, deren Einlagerung und Verleihung an andere Personen und                   Vereine. Er führt Buch über verliehene Sachwerte und kassiert die nach Absprache mit dem                                    Zunftrat/Vorstand festgesetzten Leihgebühren.

 

§ 21 Kassenprüfer

Die Zunftversammlung wählt aus dem Kreis der stimmberechtigten Mitglieder zwei Kassenprüfer, die nicht dem Zunftrat/Vorstand angehören dürfen.

Die Amtsdauer der Kassenprüfer beträgt zwei Jahre. Sie bleiben bis zur satzungsgemäßen Bestellung der nächsten Kassenprüfer im Amt.

Die Kassenprüfer sollen die Ordnungsmäßigkeit der Buchführung und der Belege der Narrenzunft, sowie die Kassenführung sachlich und rechnerisch prüfen, diese durch Ihre Unterschrift bestätigen und der Zunftversammlung hierüber einen mündlichen Bericht vortragen.

Bei vorgefundenen Mängeln müssen die Kassenprüfer zuvor dem Zunftmeister berichten.

Bei ordnungsgemäßer Führung der Kassengeschäfte beantragen die Kassenprüfer die Entlastung des Kassierers.

 

 

 

D. Masken

 

§ 22 Zulassung

Als neue Hästräger können jährlich nur max 10 Personen neu zugelassen werden.

Der Zunftrat/Vorstand kann mit einem Zweidrittelmehrheitsbeschluss auch mehr Personen zulassen.

Mitglieder haben je nach Beitrittsdatum ein vorrangiges Anrecht auf ein Häs.

 

Häs- und Maskenbeschreibung: Scheera Hexa:

Die Scheera Hex soll eine Hexe darstellen die, im 18. Jahrhundert ihr Unwesen trieb. Sie trägt eine schwarze Bluse und einen gleichfarbigen Rock, dazu passend eine rote Schürze mit weißen Punkten, ein dunkelgrünes Halstuch und ein Schwarzes Kopftuch mit weißen Punkten. Die Socken in den Farben Schwarz, Rot, Dunkelgrün und Weiß gestreift. Die Hexe trägt dazu schwarze Handschuhe und Strohschuhe. Als Zubehör kann zwischen einem Haarbüschel und einer Schere gewählt werden.

Die Maske soll ein altes Weib darstellen, das nicht besonders hübsch war, ein spitzes Kinn, eine krumme Nase und kaum Haare hatte.  (siehe Anlage 1).

 

Aufnahme weiterer Masken: Der Zunftrat/Vorstand entscheidet mit Zweidrittelmehrheitsbeschluss über die Entwicklung und Aufnahme von weiteren Masken in die Narrenzunft „Scheera Hexa Mochenwangen“ e.V.

 

Narrenruf: Als Narrenruf für alle jetzigen und zukünftigen Masken wird

„Schnipp Schnapp – Hoar ab “ festgelegt.

 

1.         An Narrensprüngen und Maskentreiben dürfen sich Maskenträger der Narrenzunft "Scheera Hexa Mochenwangen e.V" nur mit den von der Narrenzunft zugelassenen Originalmasken und -häser beteiligen.

2.         Die Zulassung erfolgt durch die Ausgabe eines nummerierten Kontrollbandes (Maskenbändel), das bei den Maskenbelehrungen jeden Jahres neu ausgegeben wird und auf der Seite der Gesichtsmaske links gut sichtbar zu tragen ist. Der Zunftrat/Vorstand kann bestimmen, dass weitere oder andere Kennzeichnungen am Narrenhäs anzubringen sind, wie deutlich lesbare Häsnummern am Ärmel.

3.         Das Zunftemblem (Zunftwappen), das sich am linken Oberarm des Häses befindet, ist Eigentum der Narrenzunft „Scheera Hexa Mochenwangen“ e.V. Jedes Mitglied ist verpflichtet es nach Austritt oder Ausschluss, aus der Narrenzunft umgehend zu entfernen und zurückzugeben.

4.         Neue und erneuerte Gesichtsmasken und neues oder erneuertes Narrenhäs sind vor dem erstmaligen Tragen dem Masken- und Häswart vorzulegen, der über die Zulassung entscheidet.

5.         Die zugelassenen Originalmasken und -häser werden bei der Narrenzunft registriert. Sie werden auf den Namen Ihrer Eigentümer eingetragen.

6.         Mit der Mitgliedschaft bei der Narrenzunft "Scheera Hexa Mochenwangen" e.V räumt jedes Mitglied (Verkaufsverpflichtender) der Narrenzunft (Vorkaufsberechtigter) ein unbeschränktes Vorkaufsrecht ein, falls der Verkaufsverpflichtende das in seinem Besitz befindliche Häs verkaufen möchte. Ebenso ist ein sonstiger Eigentumsvorbehalt z.B. Vererbung, Verschenkung der Narrenzunft unverzüglich anzuzeigen. Ein Ausscheiden aus der Narrenzunft entbindet hiervon nicht.

 

§ 23 Maskenordnung

1.         Träger von Masken müssen Zunftmitglieder sein. Verleiht ein Mitglied seine Maske oder Häs an ein Nichtmitglied, wird ihm der Maskenbändel für die laufende Saison entzogen.

2.         Das Tragen einer Originalmaske ist nur mit dem für das laufende Jahr ausgegebenen Maskenbändel erlaubt. Die Kontrolle übt der Zunftmeister oder sein Stellvertreter aus, die auch über Ausnahmen entscheiden.

3.         Die Ausgabe der Maskenbändel wird in die vom Zunftmeister in Absprache mit dem Masken- und Häswart einzuberufende jährlich stattfindende Maskenbelehrung vorgenommen. Es ist Pflicht der Maskenträger an der Maskenbelehrung teilzunehmen.

4.         Wird ein Maskenträger in der Öffentlichkeit ohne gültigen Maskenbändel angetroffen, so kann er vom Zunftmeister, stv. Zunftmeister oder vom Masken- und Häswart als Maskenträger ausgeschlossen werden und verliert dadurch seinen Versicherungsschutz.

5.         Neu angeschaffte Masken und Häser müssen vom Masken- und Häswart überprüft werden. Der Masken- und Häswart entscheidet, ob Sie den Ansprüchen und Vorschriften der Narren-zunft genügen, in die Maskenkartei aufgenommen und eine Maskennummer erhalten kann.

6.         Originalmasken und -häser dürfen in der Öffentlichkeit nur in der Zeit von Dreikönig (06. Januar) bis zur Maskenverbannung (Fasnetsdienstag/Kehraus) getragen werden. Außerhalb von Veranstaltungen während dieser Zeit sollen Häser nur mit Einwilligung des Zunftmeisters auftreten.

7.         Ein Maskenträger, der seine Originalmaske und -häs an ein Nichtmitglied ausleiht, haftet für daraus entstehende Schäden jeglicher Art.

8.         Der Maskenträger ist verpflichtet:
a.         Die Maske während der Fasnetsumzüge und des Narrentreibens vor dem Gesicht zu

behalten und nur in dringenden Ausnahmefällen zu lüften.
b.         Innerhalb der Umzüge zusammen mit der Gesichtsmaske nur der

Maskenbeschreibung entsprechendes und vollständiges Häs zu tragen.
c.         In Originalmaske oder -häs nicht als Zuschauer am Umzugsweg zu stehen.
d.         In Originalmaske oder -häs nicht alkoholisiert aufzufallen.

9.         Die Narrenzunft "Scheera Hexa Mochenwangen“ e.V übernimmt keine Haftung für Maskenträger. Strafbare- oder ordnungswidrige Handlungen sind daher vom Maskenträger stets selbst zu vertreten.

10.       Die Aufnahme in die Narrenzunft erfolgt bei einem neuen Maskenträger für 2 Jahre auf Probe.

11.       Eine Maske kann in dem Kalenderjahr, in dem das 13. Lebensjahr erreicht wird, getragen

            werden. Dies setzt jedoch voraus, dass das Häs vollständig und an alle Bedingungen für    Originalmasken gebunden ist und dass die Jugendlichen bis zum Alter von 18 Jahren nur in           Begleitung von einem erziehungsberechtigten Elternteil oder eines Paten (siehe auch § 24         Punkt 12) an Umzügen teilnimmt.

12.       Kinder von Mitgliedern dürfen, sofern kein Elternteil am Umzug mitspringt, grundsätzlich nur

mit der schriftlichen Zustimmung der Eltern und wenn ein Pate (volljähriges Zunftmitglied mit gültigem Maskenbändel) die Verantwortung für das Kind übernimmt, an Umzügen teilnehmen. Die schriftliche Zustimmung muss dem Zunftmeister oder seinem Vertreter vor den Busabfahrten zum Umzug bzw. vor dem Narrensprung übergeben werden.

 

 

§ 24 Ordnungen

Die Ehrungsordnung, die Geschäftsordnung und die Beitrags- und Finanzordnung sind wesentliche Bestandteile dieser Satzung.

 

 

E. Sonstiges

 

§ 25 Schlussbestimmungen

Sollte ein Paragraph dieser Satzung gegen die Satzung oder gegen ein Gesetz verstoßen, wird nur dieser Paragraph dieser Satzung ungültig und nicht die gesamte Satzung.

 

 

Satzung der Narrenzunft „Scheera Hexa Mochenwangen“ e.V.

Mochenwangen, den 26.03.2017

 

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